Die Idee, eine Art "Gnadenhof" zu gründen, entstand im Frankfurter Tierschutzverein Ende der 80er Jahre, als das Heim in Frankfurt-Fechenheim aus allen Nähten zu platzen drohte.

ein Bewohner Vor allem die Langzeitgäste, die alten und scheuen Tiere hatten unter der Enge zu leiden. An die Aufnahme von Groß- und Nutzvieh war ohnehin nicht zu denken.

Der erste Gedanke, dem Heim durch An- und Neubauten den benötigten Platz zu verschaffen, wurde aus Kostengründen schnell ad acta gelegt. Also machte man sich auf die Suche nach einem geeigneten Hof. In gutem Zustand musste er sein, groß genug und von Frankfurt aus schnell erreichbar.

Nach gut einem Jahr wurde der Verein fündig: der Birkenhof in Florstadt Nieder-Mockstadt, ein ehemaliger Aussiedlerhof. Wohn- und Nebengebäude waren gut erhalten, von rund 10.000 Quadratmetern Land umgeben und direkt an der Autobahn A45 gelegen, von Fechenheim also in etwa einer halben Stunde Fahrtzeit zu erreichen.

Ein weiteres Jahr dauerten die Umbauarbeiten. Bis im Frühjahr 1989 nicht nur ein Verwalterehepaar, sondern auch die ersten Gäste einziehen konnten: die blinde Hündin Senta sowie eine Gruppe senioriger Hauskatzen.

Seither betreibt der Verein den Hof ohne jegliche Zuschüsse von staatlicher oder kommunaler Seite - was nur mit Hilfe vieler Paten und großzügiger Spender möglich ist. An dieser Stelle ein herzlicher Dank!

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